11. September 2016: Tag des offenen Denkmals

Hier, der Einfachheit halbe, unsere Pressemiteilung:

Torwächterhaus – das ältestes Gebäude in Gersdorf?

Vortrag 11. September 14.0 Uhr, Saal Schloss Gersdorf

anlässlich des Tages des offenen Denkmals, am 11. September, wird es auch dieses Jahr wieder möglich sein, Schloss Gersdorf und seine Bewohner und Bewohnerinnen kennen zu lernen.

Der diesjähirge Focus wird sich der baugeschichtlichen Bedeutung und Entwicklung des sog. Torwächterhauses widmen. Während der Sanierungsarbeiten an diesem Haus wurden Spuren aus verschiednenen Jahrhunderten der Nutzung und Umnutzung entdeckt, welche sehr anschaulich die Geschichte der Ortslage Gersdorf illustrieren. Um diese Spuren wissenschaftlich aufarbeiten zu lassen, beauftragte der Verein Initiative für Ökologie und Lebenskultur ein dendrologisches Gutachten, um das annähernd exakte Alter des Gebäudes bestimmen zu können. Ebenflalls wurde der Architekt Kühnrich aus Berlin mit der bauhistorischen Auswertung der gefundnen Spuren betraut. Diese Ergebnisse möchten werden im Rahmen des Tages des offenen Denkmals 14.00 Uhr im Saal des Schloss Gersdorf mit einem kleinen Vortrag präsentiert.

Beginnen wird dieser spannende Tag 11.00 Uhr mit einem gemütlichen Brunch. Je nach Bedarf, allerdings spätestens 13.00 Uhr wird es dann die erste Führung über das Gelände von Schloss Gersdorf geben. Sie werden etwas über die Geschichte des Ortes sowie zu seinen Besitzern hören.

Nach Kaffee und Kuchen wird gegen 18.00 der Tag gemütlich ausklingen.

Torwächterhaus Schloss Gersdorf - so könnte es ausgesehen haben

Torwächterhaus Schloss Gersdorf – so könnte es ausgesehen haben

Captcha repariert

Die Captcha-Funktion tut nun wieder was sie soll, bisher gab sie den Fehler „FEHLER: Unreadable CAPTCHA token file“ aus ohne, dass der Kommentar angenommen wurde. Dieser Fehler ist nun behoben worden. Kommentare zu Beiträgen werden nun wieder ordnungsgemäß angenommen.

Das war La Libertad 2012

Rückblick La Libertad Subotnik Juni und Ankündigung Subotnick 6./8. JuliJuli

Ein kurzer Eindruck von unserem Plenum und Subotnik

Am vergangenen Wochenende haben sich ca. 15 Libertaner  (5 Einheimische, 9 Sächselnde und 1 der laut Selbstdarstellung des Bundeslandes hätte früh aufstehen sollen ;) ) in Gersdorf getroffen um zu bauen und weiter zu organisieren.

Nachdem für den Bau des Spielplatzes alle Bäume des Geländes gefällt wurden (nein natürlich nicht!), haben wir uns mit Schleifmaschinen und Sägen bewaffnet um die Bretter für den Spielplatz in die richtige Form zu bringen und Spaten und Spitzhacke angesetzt um das Fundament auszuheben. Beim bauen gab es neben reichlich Holzstaub auf der Sonnenbrille noch einige andere kleine Überraschungen. Zum Beispiel  (Katzen-) GOLD in der Erde! Ob es helfen kann noch mehr (sub-) Kultur sprießen zu lassen oder das Gelände (das bis jetzt durch die Kooperative Schloss Gersdorf gemietet ist) zu kaufen bleibt äußerst fraglich – aber gefreut haben wir uns schon! Nicht nur über diesen Fund, sondern unter anderm über weitere Zusagen von KünstlerInnen und ReferentInnen , über den gefundenen Platz für eine zweite kleine Bühne, über neue Menschen die mit bauen und organisatorische Aufgaben übernehmen werden und und und. (Wer mehr Details wissen möchte melde sich per eMail bei kooperativegersdorf@gmail.com) Das leckere Essen (im Park), die Geistergeschichten aus dem Schloss, das EM-Spiel auf Großleinwand, gute Gespräche und Gelächter am Lagerfeuer haben nicht minder zu einem erholsamen Wochenende beigetragen!

Da wir noch mehr Unterstützung vertragen können, sei hier schon auf unser nächstes Subotnik- und Plenumwochenende in Gersdorf  ist vom 6. bis 8. Juli aufmerksam gemacht! Der Ablauf soll im groben wieder so sein: Freitag ankommen und ein bisschen vorbereiten, Samstag und Sonntag bauen und plenieren.

Wer sich nur mal das Gelände anschauen, Vorschläge oder Fragen loswerden will kann auch gern vorbeikommen!

Um Essen wird sich wieder jemand kümmern (bringt trotzdem Kleinigkeiten und Reste mit bevor sie schlecht werden), zum schlafen gibt es die Wiese und ein Tippi (Räume im Haus – mit begrenzter Anzahl) und ne Dusche ist auch da. Zwitschernde Vögel, nette Menschen, Visionen, Werkzeug – watt willste mehr?!

Veranstaltungsreihe „Offenes Schloss“ – 25. März

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Offenes Schloss“ wollen wir am 25. März alle interessierten Menschen  aus Nah und Fern zu uns einladen. Die Veranstaltung wird von dem bei uns ansässigen gemn. Verein IÖL durch geführt.

Hier der Text, den wir in den Amtsblättern unserer Umgebung veröffentlicht haben:

Oster-Filzen und Bolivienvortrag im Schloss Gersdorf

Tag des offenen Schlosses in Gersdorf, 25.3.2012
von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Am Sonntag, den 25. März möchten wir Sie zu unserer Veranstaltungsreihe „Offenes Schloss“ einladen.
Sie haben die Möglichkeit, das alte Gemäuer kennenzulernen, das Gelände zu erkunden, ins Gespräch zu kommen und natürlich
erwartet Sie ein buntes Programm für Jung und Alt.

Von 14:30 bis 17:00 können Ihre Kinder und Sie natürlich auch, schöne osterliche Schätze aus Filzwolle herstellen.
Es wird eine kindergerechte Anleitung und Einführung in diese urtümliche Handarbeitskunst geben.
So können schöne Geschenke fürs Osternest entstehen.

Ab 17:00 lädt Sie Gudrun Flachmann zu ihrem Vortrag zum Thema „Bolivien im Wandel“ ein, Hier die Beschreibung des Vortrages:

Bolivien im Wandel – Ein politischer Reisebericht

Bolivien war im letzten Jahrzehnt vom Erstarken sozialer Bewegungen und einem politischen Umschwung gekennzeichnet, welcher auch in Deutschland Aufmerksamkeit und Erwartungen nach sich zogen. 2005 wurde Evo Morales als Vertreter der MAS (Movimiento al Socialismo) Präsident des Landes. Die neue Regierung versprach den Menschen einen politischen Wandel hin zu mehr Gerechtigkeit und Emanzipation. Sie sicherte den Armen und der indigenen Bevölkerung neue Lebensperspektiven zu. Was ist aus diesen Versprechen geworden? In der Veranstaltung wird dargelegt, was sich verändert hat, welche Erfolge erzielt wurden – aber auch welche alten und neuen Konflikte insbesondere mit den sozialen Bewegungen die gegenwärtige Situation kennzeichnen. Die Referentin, Gudrun Flachmann war Begleiterin einer Jugendaustauschreise im Herbst 2011 nach La Paz.

Wir, die Kooperative Schloss Gersdorf würden uns über einen Besuch von Ihnen freuen.


5. Februar LA LIBERTAD Vorbereitungstreffen

So, es ist sicher: das La Libertad wird vom 6. bis 12. August 2012 in Gersdorf stattfinden.

Das ultimative Orgatreffen dafür wird am 5.2. bei uns in Gersdorf stattfinden. Auf diesem Treffen wollen wir die Jobs benennen und verteilen. Es sollen sich kleine weitgehend autonom arbeitende Arbeitsgruppen bilden.

Für eine Beteiligung braucht Ihr keine Vorbildung oder einschlägige Erfahrung – nur Motivation und Lust ein Fest mit uns zu leben.

Beginn: 11:00 gemeinsames Kochen, 13:30 Essen, 14:30 Plenumsbeginn.

Wer sich in die Kochcrew einbringen will, der / die melde sich bei uns!

Also:

8. Januar 2012: Orgateamgründung LA LIBETRAD

Wir wollen an diesem Tag das neue Team für das La Libertad Festival (6.-12. August) gründen. Das Festival: selbstverwaltet, links, vegan, non profit. Im Orgateam sollten etwa 10 Leute sein. Wir arbeiten in „autonomen Arbeitsgruppen“, die sich von Orgakrempel bis Auf- und/ oder Abbau um alles kümmern.

Wir können Euch versprechen: es ist eine aufregende Sache, so ein Festival mit vielen netten Leuten zu organisieren. Und der Lohn für die Aufregung ist dann eine traumhafte Woche auf dem La Libertad!

Bisher sind es 9 Menschen, die sich für das Orgateam gemeldet haben. Wer dann wirklich dabei ist, wird die Zeit zeigen.

Je mehr Menschen kleine Teilbereiche abdecken, desto besser.

Also: willkommen beim La Libertad!

Das Treffen wird von 14 bis 18 Uhr dauern.

Mikesch,

von der Koopertative Schloss Gersdorf

für das Orgateam

Achso: bitte schaut Euch die Anfahrtbeschreibung auf unserer Seite an an und zieht Euch warm an.

Danke Wilfried!

Danke Wilfried für den gelungenen Grönland-Abend! Vielleicht schieben wir ja noch einen Vortragsabend nach – wenn der Winter vorüber ist.

Liebe Grüße

die Gersdörflerinnen

24. November 20.00 – Grönland kommt nach Gersdorf

Anfang September 2010: drei Männer sitzen an einem Fjord an der westgrönländischen Küste und schauen auf den schnellsten Gletscher der Welt. Mit mehr als 60 Metern pro Tag fließt zu ihren Füßen vorbei. Hinter den Dreien liegt eine sechswöchige Tour über das Inlandeis. Auf Skiern und mit selbst gezogenen Schlitten, 120 kg schwer, auf denen sich die gesamte Ausrüstung und auch der Proviant befand, haben sie die fast 700 km zwischen Tassilaq und Ilulissat zurückgelegt. In den vergangenen Wochen waren tälich gut 20 km Tagesetappe zu absolvieren. Ruhetage gab es praktisch nicht, nur manchmal wehte der Wind unterstützend von hinten. Dann konnten Segel ausgepackt werden und die Marschzeit verkürzte sich von 8-9 auf 2-3 Stunden.
Was treibt vernünftige Menschen in die Einöde eines Eisplateaus, ohne Tierwelt, dafür mit meist schlechtem Wetter und hunderten Gletscherspalten? Und einer von ihnen, Wilfried Korth, hat die Tour schon zum dritten Mal hinter sich. Die Antwort darauf ist einerseits leicht, aber für Außenstehende andererseits vielleicht nicht überzeugend.
Es ging um ein sportliches Abenteuer. Eine solche Distanz auf diese Art und Weise zurückzulegen, ist sowohl körperlich als auch psychisch eine extreme Herausforderung. Ob man am Ende ankommt entscheidet sich möglicherweise vor allem im Kopf! „Nebenbei“ haben die Drei auch noch ein wissenschaftliches Programm absolviert. Wie schon 2002 und 2006 wurde mit moderner Satellitenmesstechnik ein Höhenprofil über das Eis hinweg gemessen und so die Veränderung der Eiskappe dokumentiert. An nur wenigen anderen Orten auf der Erde werden die Folgen der Klimaveränderungen so deutlich wie im südlichen Grönland.“

Expeditionsreisebericht von Wilfried Korth

Kompostklo stinkt nicht mehr!

„Früher“ brauchten wir kein Außenthermometer: wenn unsere sog. Trenn-Trocken-Toilette beißend stank, musste man sich einen Schal umbinden. Drin, vor die Nase und draußend weils kalt war. Auf dieses Thermometer wollten wir verzichten. Es ist einfach nur peinlich, wenn man als Öko nicht ins Trinkwasser pinkeln und kacken will und nur so eine semiprofessionelle Lösung bieten kann. Die nur meistens nicht riecht.

Bisher sorgten 2 Lüfter für eine Luftabsaugung. Allerdings über einen weiten Weg übers Dach. Nun haben wir die Beiden stillgelegt und einen kurzen Weg durch die Außenmauern gewählt. Und einen neuen Lüfter installiert. Er hat 14Watt und zieht 104m³/Stunde Abluft. Der Weg für die Abluft verläuft waagerecht und ist 4m lang.

Die neue Lösung ist otimal!

Also: wenn Euer „Kompostklo“ stinkt, dann baut einen kräftigeren Belüfter ein und prüft, ob die Entlüftungsleitung nicht zu lang und zuviele Bögen hat. Sie sollte einen Duchmesser von DN 100 haben.

Unser Bad riecht endlich „ganz normal“! Nach frisch geduscht und alles sauber…

von Mikesch